Resonanzen oben ohne

Resonanzen oben ohne

– Arbeitszeiten sind häufig bestimmt von: Abstimmungen, Festsetzungen, Überlegungen, wo etwas geändert werden kann – sie wollen optimiert werden

– Netzaktivitäten sind nicht selten geleitet von: Beobachten und Gegenbeobachten … wie ich ein Geheimnis wahren will, das ich nicht habe („Täuschung und Heimlichtuerei sind der Mittelpunkt unseres Handelns“ (oder Handels?) – aus der Netflix Doku s.u.

-aus der Zusammenfassung/ Inhaltsangabe zu Philipp Sarasin 1977 (wenn ich mich recht erinnere)

Das Interesse für Aussage und Inhalt ist unmittelbar gekoppelt mit der Person, die sich äußert. Alle können auf die gleichen Wissensbestände zugreifen. Die Zunahme allgemein verfügbarer Wissensbestände scheint den Personenkult erst recht zu befördern. Es kann nicht verwundern, wenn das Aurahafte einer Person mehr Wirkung erzielt als die Aussage eines lexikalischen Gebildes.

Hinterfrage das: in der Arbeitswelt: – gewaltfreie Sprache – Teamspirit, auch mal etwas einstecken, Lasten auf mehrere Schultern verteilt. Im Netz: – Aufmerksamkeitsökonomie – Ego-Shooter – liebe deinen nächsten wie dich selbst bedeutet erst einmal: liebe erst dich selbst – Extrapolieren geht über Studieren

Mit Erfindung von Tape-Rekorder und VHS in den 70igern hielten Mitschnittmöglichkeiten Einzug. Bilder, Film, Musik wurden privat „mitgenommen“, die Aufenthaltszeit vor den Monitoren nahm zu, nicht aber die Übersicht. Zeiten wurden durch Reaktionsreize fragmentiert, das Bewusstsein lenkt sich ab und agiert mental und affektiv,

noch saß man nebeneinander und hielt jeweils einen Joystick in Händen und spielte über den Monitor gegeneinander. Später zog man sich zurück und spielte es über das Internet – fühlte sich mehr oder weniger unbeobachtet.

– Mit Einsetzen der PCs begannen „Interaktion“ „Reizüberflutung“ und „Pornographisierung“ – nichts, was es vorher nicht auch schon gegeben hätte, jetzt aber vor dem Hintergrund des Rückzugs der Einzelnen aus dem öffentlichen in den privaten Raum und damit einhergehend als Verstärker der eh schon vorhandenen Affektenwelt. Social Media als digitaler Schnuller.

das eine folgt aus dem anderen und davon noch mehr und von allem etwas oben drauf. Menschen im Austausch – alles will und muss miteinander besprochen werden – um Inhalte abzugleichen – um sich seiner selbst zu vergewissern innerhalb der Soziotope

– die aber (und das nicht erst seit Corona) erodieren, es werden viele still und zurückhaltend und lächelnd, andere laut, polternd, exaltiert,

die Ursachen suchen wir in den 68igern, in den Siebzigern, und fürchten einen Rückfall in die Barbarei der 30iger, 40iger, wir sprechen von Drittelgesellschaften, das eine Drittel reich, es soll die Zweidrittel arm mitfinanzieren,

wir sprechen von Kipplinien, von denen aus alles zerfällt, sprechen von Implosionen, Eruptionen, leben zwischen Dynamik und Dystopie, während die halbe Weltkugel in Flammen aufgeht und wir als Brandstifter versuchen, uns die Welt schön zu reden, zart, smart, gefällig.

das Innere nach Außen gekehrt und wollen nicht subsumiert werden unter einem Wir, wollen weiterhin an unserer Individuation gemessen werden

alles Gruppenzugehörige birgt kollektive Gefahren und Masseeffekte und Massephänomene,

wir wollen nicht: abrutschen in die Verwahrlosung, Wir, wir, verwirrt.

Wer ist dieses Wir

die uns um zehn Jahre vorauseilende USA leiden nicht etwa unter zu viel Empathie, sondern unter der Auflösung des Ich in Zeiten der Rundumversorgung mit Bild,Ton und Text

– „wir haben ein System geschaffen, das falsche Informationen bevorzugt.“ #pizzagate Netflix Doku s.u.

ein System der Überzuckerung, der Übervorteilung, der Böswilligkeit, plötzlich will Machismo nicht mehr nur Machismo sein sondern Bad Guy – laut rufend, bedrohlich, landläufig Rudelführer des Mob genannt, er sei Mensch wie er oder sie oder du oder ich, nur eben anders inzwischen, wer das nicht bedenkt, gilt als naiv.

Resonanzen oben ohne
Resonanzen oben ohne

Bei all der Emanzipation den Zusammenhalt aus den Augen verloren. Bei all der Selbstentfaltung vergessen, die Kinder zu betreuen, die flachen Schuhe statt der hohen, die Geschichte vom Rollkragenpulli, wie er zum Hooligan passt,

hey, Freund, zu viel getrunken?

Der Eindruck, von Dilettanten regiert zu werden – ständig überraschte Dilettanten – wahrscheinlich das Wort Agenda so häufig gehört, dass der Sekundenschlaf einsetzt bis zur nächsten Überraschung

Bist du etwa neidisch, beleidigt oder gekränkt?

Wir sind nicht zu retten, es sei denn, wir lösen uns von Nebenprodukten,

und komprimieren sie, öffnen Schubladen schließen sie, verstampfen die Wirklichkeit zu überschaubaren Einheiten, die wir bei Bedarf austauschen, jedem das meiste von allem,

Alter ey, nenn mich nie noch einmal Spießer, du Spießer,

ich bin der Bad Lawrence unter der Brücke und so schwer zu kopieren, weil alles Kopierte ich selbst bin. Alter, ich bin Graf kommunikativ, Alter, passt nur gerade nicht. Steh auf Kriegsfuß mit meinem Handy, hab’s unters Auto gelegt, so, dass, was Spaß macht, das ist, was dich kaputt macht, Alter, machen wir uns zum Geheimtip, und posaunen das gleich raus auf die Kanäle, wo es zeitnah verpufft, du musst dir erst einen Namen machen, bevor du an einen Auftritt denkst, paradox.

Es braucht eine Brücke zwischen Cyber- und Alptraum

Transskript von: (NOW – Forever Monetary Space)

This is the beginning Not the End – I was – with You – in all that places we never been before – and – which is runny – you know – black – like the green forest – just laughing and dancing – and all the trees turned – into a million people – and just kept happy – dancing – piep – and telling how much loved eachother – piep piep – just listen

Achtung Youtube will was von dir – du aber auch was von ihm – wenn du dort draufklickst, erklärst du dich damit einverstanden.

Bei RBB dieser Tage: Pressekonferenz mit Laschet und Musk in Brandenburg

– gewertet als Versuch Laschets, in die Wahlkampfoffensive zu gehen – interpretiert als Bankrotterklärung des Staates vor der Marktmacht des Kapitals. Ich sah: Tarantinos neuesten Film – Brad Pitt könnte nicht so höhnisch lachen. – Check das: Dürremonitor Deutschland – wie Tesla das sieht: die Factory entnehme Wasser, gebe es aber gereinigt zurück (Kreislauf)

Das Dilemma mit den sozialen Medien Doku bei Netflix – im Netflix-Style mit Rüschen-Hemd und Take One Two Three okay dann los … ändert nichts daran, dass du monatelang mit Anwälten hin und her reden kannst – jetzt sehen wir, die Naiven von damals, die Kehrseite der Medaille

Joseph Vogl – einmal beim Verlag : Kapitalismus und Ressentimenteinmal als Rezi beim Deutschlandfunk Kapitalismus und Ressentiment es ist so leicht vom Defekt zu berichten, ohne einen Hinweis zu liefern, wie das alles zu verändern sei, du rennst tagelang durch die Straßen, und denkst darüber nach, wie das zu ändern sei, und stellst fest, du selbst musst dich ändern, schon wieder.

Philipp Staab : Digitaler Kapitalismus YouTube oder Deutschlandfunk – eine Schnelleinführung mit allerdings ebenfalls kaum sichtbaren Vorschlägen, außer dass da ein Autor noch immer Vertrauen hat in die Entscheidungsträger von Politik und Gesellschaft – es sei wohl etwas in Bewegung – auch das: unsichtbar – dauert immer, bis es dir vor die Augen gerät

Oliver Nachtwey – vom Geist des digitalen Kapitalismus auch hier: „Mein schönstes Privileg als Soziologe ist es, dass ich Kritik üben darf und bei den Lösungen immer sagen kann: ich bin nur Soziologe“ : vom Geist des digitalen Kapitalismus – „Götter sind transzendierte Projektionen des Menschen“

Wir sind die Elite, wer sonst

Die inneren Bilder entscheiden die Zuordnungen (…) Die Welt verengt sich auf die wenigen, denen du Respekt entgegenbringst (…) dass man dich als Bittsteller für eine marginalisierte Szene betrachtet, führt in eine Art Underdog-Phobie

Ich reproduziere den Trash, den ich in mir abzutragen habe (…)

Das Niveau halten.

Hinter jedem erleuchteten Fenster einen Schreibtisch vermuten (…) Ist das Netz ein Kastensystem? (… )

Es wird behauptet, im Netz begegne sich die Elite dieses Landes – na, dann gute Fahrt.

Text in Überfülle (…) Ich bleibe bei der Musik, die ohne Moral auskommt.

Alle Tage danach

Wenn um dir ist, wie es die Geister rufen – mit ausgehöhltem Gesicht

Das Passagenwerk | Der Mann ohne Eigenschaften | Auf der Suche nach der verlorenen Zeit | Ulysses | Die Jahrestage | Moby Dick

  • wie werde ich sie wieder los – sie haben mich mit Sprache abgefüllt – die im Simplifizierten des Alltags nichts taugt

Es gibt ein Lebensgefühl, das einem abhanden kommt, das hätte ich nicht geglaubt, hätte es mir jemand gesagt. Ich spreche nicht mal in Rätseln, so rätselhaft kommt es mir vor.

Der Ankläger sitzt nicht selten mit auf der Anklagebank

Ich hätte gern mehr Sinn in deinem

Wenn du Musil sagst, folgt Ulrich dir bis in den Schrebergarten und du glaubst noch, er träumte von Freiheit und Selbstbestimmung – dabei war er Mathematiker, der grundsolide staunend über die Verhängnisse nicht mal zu urteilen verstand

Im Sekundengedicht | Im Fliehenden | Auf Pferderücken | Entkommen.

  • wenn Mayröcker drunter steht

Resonanzraum steht über der Tür zum Keller

Musil schafft es, einen Trivialitätenroman, um nicht zu sagen eine Daily Soap derart mit Subjektivformen anzufüllen, dass kaum ein Satz mehr trivial wirkt, sondern der ganze Roman unter der Last seiner Substantive verstaubt.

Kultur Krawall Kult Karawane

Einmal fauche ich und lache ein anderes mal lache ich und fauche nicht

Was ich gesehen habe über mehr als 20 Jahre Social Media – Desinteresse, Leumund, üble Nachrede und alles das scharf Gewürzte, die Leber Biere Komik Diebstahl – sie nennen es Sammeln oder Sampling

Es hat mit sich gebracht, sich selbst zu hinterfragen und Narzissen wachsen zu sehen – die es umkehren was unten Warnung war und alles aufheben was drunter war

Des Menschen Hörigkeit ist des Pflanzen Mistel

ein umgefallen sein in Schadenfreude

Piepmatzrhetorik mit Megaphon

Die Reihenfolgen einhalten

Das Leben als Entwurfsprozess.
als Gründungsprozess.
als Gestaltungsprozess.
als Gärungsprozess.
als Sterbeprozess.
all das wider nichts

mentales Zubrot

… nicht ernst genommen, holen sie dich trotzdem. Dein Selbst als fragiles Gerüst, als perforierte Figur, in Frage gestellt, falsch verstanden, mit Zuwendung versehen, mit Abstand. So unterschiedlich die anderen, so gefährdet die eigene Position – wer hü und hott erlebt, sieht, dass das, was er reitet, kein Pferd ist, kein Esel – kein sicheres Unterfangen bedeutet – er droht, den Kontext zu verlieren, die Übersucht oder den Plan und im Orchestergraben der vielen Stimmen zu überwintern.

Die Freundin ruft um Hilfe – seit Monaten sieht sie Gespenster – andere nennen die Gespenster Dämonen, seit Monaten versucht sie ihr Leben zu sortieren und verkracht sich mit all ihren Freunden, Freundinnen und Verwandten, wechselt die Unterbringungen, wechselt die Jobs, es nimmt bedrohliche Ausmaße an – du kannst ihr nicht helfen, es steht zu befürchten, dass ihr Zustand abfärbt – (?) Sie will sich duschen, seit Tagen meide sie ihre Unterkunft, dort beobachte man sie, ächte sie, verklage sie wegen Verleumdung, morgen erst hätte sie eine eigene und neue Unterkunft – sie brauche eine Dusche – dahinter der Plan: ich will bei dir unterkommen, ich brauche jemanden zum Reden, ich bin unten, habe kein Geld, alle verfolgen mich, ich bin fertig – ich will nicht untergehen.

Okay Boomer

Schon jetzt im fragilsten aller fragilen Zustände – das Selbstlabor

Den Followern aus der Blogger-Community bin ich entfolgt, sie wollten nur meine Likes.

Nun schreibt es sich wieder entspannt und ohne Korrektiv auf der Schulter, es blitzen die Gedanken ins Kraut vom Abbild einer Zeit, da war es ein Leben unter der Dachschräge mit vielen Puzzleteilen, die, zusammengesetzt, ergaben ein Bild von der vergangenen Zeit, die es braucht, alles passend zu setzen – auch ohne die, die immerzu reden, korrigieren und vorzutäuschen wissen, dass sie mehr meinen als ihre bildhaften Verse – Auf Bloggercity gibt es keine Suchmaschinen aus der Weltlaufbahn – die Besucher von Baidu testen wohl ihr Deutsch.

Fraglos ratlos.

Das zeitfressende Internet mit seinem Gepose wird nicht mehr wohlwollend betrachtet, es frisst zu viel Zeit für zu wenig Ertrag.

Kehre zum analogen Handeln zurück: gute Bücher finde ich im Buchladen – hier und da eine Zeitschrift.

Das Blendwerk lässt mich alt aussehen – der alte weiße Mann und Okay-Boomer soll die Verantwortung tragen dafür – es wird wissentlich ignoriert, welch Widerständen Okay-Boomer ausgesetzt waren – jetzt wo wir so erfolgreich aussehen und die Frage, ob wir unter der Brücke landen, nicht mal mehr gestellt werden darf. Als könnte ich etwas dafür, dass seinerzeit die sittlich moralische Kulturwende heraufbeschworen wurde und allenthalben blühende Landschaften versprochen wurden – als könnte ich etwas dafür, dass sie dort riefen, wir sind das Volk. Als könnte ich etwas dafür, dass plötzlich alles auf die Bäume wollte in der Kastanienallee nähe Börsenaltar.

Mangelware

… die Statistiken von WordPress können nicht stimmen – es wird mir erzählt, ich hätte einen Besucher gehabt – der eine kam bekannterweise von Twitter, das war ich. Ein anderer kam auch von mir, den setzte ich am Morgen aus dem Firmennetzwerk ab, es müssten also 2 Besucher vermerkt sein :

Lesen im Internet

es scrollt, es schnappt auf, es bleibt stehen und scrollt weiter – Blicke kannst du nicht einfangen, nicht mal im Augenblick, der dir bleibt, weiter das abzubilden, was andere für ihren Blick auf das einfangen wollen, es liest sich wie damals vom Deutschlehrer empfohlen – noch effektiver, noch kurzlebiger: beim Lesen sollst du insgeheim von eins bis hundert zählen, das trainiere nicht nur das Hirn, es lasse dich auch schneller lesen – pro Seite nicht länger als zwei Minuten.

Disruptiv

Dieses neue Feld – auf dem es kaum Leben gibt, außer der eingebildeten und entflohenen Welt.

Ich hatte es mit Zahlen – nicht die eins, die zwei, die zwölf, die dreizehn, die erste Zahl, die mir auffiel, bestand aus Kurven – wenn du es genauer wissen willst, aus zwei Kurven, nebeneinander, eine gekippte Null, aber Null sei keine Zahl, wer immer so eine Logik in die Welt gesetzt hat, es ist die Zahl von keiner Zahl und damit gut. Die zweite Zahl war eine 19. Wenn du im zwanzigsten Jahrhundert geboren wirst – stößt du wieder und wieder auf die 19, beigestellt die anderen 99 …

Und stopp. Nenn es banal – beliebig – und wo ist der erste Satz? Nun, er läuft sich warm in dieser Fläche – da gibt es … Stopp.

Muss ich wieder ran – muss das anders rahmen. Nicht der Erzähler beginnt – die Mutter:

6.Aug.1961: Jetzt hat es mich erwischt. Mit aller Kraft und Macht hat dieser Mensch mein Herz erobert. Ich könnte glücklich sein, aber ich weiß doch nicht, ob er mich gut findet.

Die Begegnung von Ma und Pa.

Die Luft umräumen

… und spüre – Defizite, das in der Luft Rumhängen – hatten mir zwei früher gesagt, beide hingen in der Luft – was eine eigenartige Umschreibung für einen Zustand, der offenbar keinen Boden unter den Füßen bereithält: ich scrolle durch Twitter und stelle fest, es entstehen keine Zusammenhänge – es entsteht kein Ankerplatz – ich habe für mich meine Lieblinge, und sind sie mal offline – verliert das alles an Halt. Beginne ich, in der Luft rumzuhängen.

Manche schreiben auch viel Luft – das lässt sich so sagen, ohne Überspitzung, das allerdings sehe erstmal nur ich so – sie wohl eher nicht – Luftakrobaten.

Das muss eine Sportart sein. Luftakrobatik. Nun. Ich beherrsche sie nicht, diese Sportart. Würde nur Luft ausstoßen in diese zusammenhangslosen Räume – also: kein Gripp unter den Füßen – geschweige sichtbarer Diskurs – eher Sprechblasenvorlagen und Bemühtes – oder aber, Spieß umgedreht, so privat, dass ich helfen will – das kennen wir von Facebook – da rannte einer rum, der den Streit mit Frau, Kind und Nachbarn bekannt gab und kaum setzt sich jemand drunter, wurde dieser jemand verdroschen und bei passender oder unpassender Antwort gesperrt –

will sagen : in meinen Augen ist Twitter nicht geeignet für zwischenmenschliche Tiraden – wird trotzdem gemacht, hatten wir – das Wesen kämpft um Spesen und hat eher selten etwas zu verschenken. Aber zu verlieren, sich selbst zwischen all den Slalomstangen aus Werbung, Sonntags- und Kalendersprüchen – dem Aphorismendonner und dem Zitatenschatz, hier ein bisschen Sound, da ein bisschen Blume und Achtung ja : Bäume, Sträucher, Seen und natürlich Katzen Hunde alles was süß ist – und Pizza. Spüre den Winter. Hüftschwere Gedanken ums Warten auf den Frühling.

Paraphrasen des Verzichts

Alles bitte in Prototypen an der Garderobe abliefern – dass „Figuren keine Entwicklung durchmachen“, das „miese Bauchgefühl“, „über Geschmack lässt sich nicht streiten“, „wie machen das die Profis?“ „Problem Nummer eins.“ „Lebensverzicht.“ „Verortung.“

Paarbildungen

Wieder viel gehört von Distinktion und Mobbing und Gesprächskultur und Seilschaften – kein Gespräch möglich mit dem Bezirksbürgermeister – deswegen trifft man sich vor Gericht.

Sie wollen Rosengärten pflanzen in der Stadt

Jazz als Requiem

Romantische Momente harter Arbeit

Lieblingsspiel der Postmodernen – Kakteen als Rosen verkaufen

– Wenn sich alles bewegt, wird das Navigieren für viele schwierig – Orientierung ist Selbstbestimmung. Es geht darum zu wissen, was man tut und wer man ist, während man es tut. Dazu muss man nicht den Kontext aufräumen, sondern den eigenen Standpunkt nachbessern.

Rührworte

Wenn der Fokus beengt
ihn aufzuweiten
im Stochern der Löcher
Die zu stopfen misslingt
Es laufen Worte
wie Formhüllen der Lücken
im Spiel mit einem Fokus
Der sich aufweiten lässt.
Wenn man könnte

Nochmal Personenkult

Das Bedürfnis, Literatur zu personifizieren: das Personifizieren ist gutes Recht von Marketing, führt nur auch dazu, dass nicht der Text an sich verhandelt wird, sondern sein Personal – man darf sich nicht wundern, dass einem das Lesen vergeht.

Paukenschläge

Gefangener sprich hast du mich vermisst es war dein Warten auf tausend Tränen hast du gelacht es war ein Trommelwirbel des Orkans

Setz das in Anführungsstriche | Die Suggestion vom Trommelwirbel in den Augen

Sitzt der Musiker vor seiner DrumCodeMachine und denkt es war dies der Tiefpunkt einer Illusion

Hab dich voll erwischt wann war das, komm zurück

Kompass

Ich kann mich an meiner Biographie festhalten, orientieren und bestimmen – viel mehr habe ich nicht – weder zu bieten noch mitzuteilen, alles andere wäre Fiktion.

Wie wir in der Wiese lagen. Uns die Haare zerzausten, uns die Ohren füllten.

All deine Tränen beim Hören der Musik vom Englischen Patienten, wir hatten nicht das Glück uns wiederzusehen, auch wir waren Fiktion. Heute gebraucht man das dürftige Wort Erzählung dafür. Ich möchte mich dir mitteilen, und weiß nicht wem.

Ich belasse es bei Hilflosigkeiten.

Die ewig gewesene Gegenwart wird wieder werden (Walter Benjamin)

knackig kurz prägnant … das Selbstverliebte, das Sendungsbewusstsein … all dies Moralische – ich lösche die Klischees – lösche sie einfach : will keine Bücher mehr sehen von der Ödnis – die ich selbst bin. Will auch keine Bücher sehen von der Vollkommenheit – so verkommen ist diese Vollkommenheit.

Guruimplantate

Ich muss nicht beweisen, dass ich bin, ich weiß es – das Internet will mir das Gegenteil erzählen.

Guruimplantate – wenn dir deine Zähne nicht passen, ersetze sie durch neue.

Verlinke mich in den Kindergarten …

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* Allein: dass Suchmaschinen mir diktieren, was ich wie häufig zu setzen habe, damit sie das, was ich zu behaupten im Stande bin, auch finden oder in ihren Index aufnehmen ist schon relativ skandalös weil übergriffig – nur angepasst zu sein ans Universum der Janusköpfe systematischen Nachvollzugs – sei so primitiv, wie ich es von dir will, dann helfen wir dir … Keyword Resonanzen oben ohne – glaubst doch selbst nicht, dass das funzt.

resonanzen oben ohne
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Schau: so häufig soll ich das Keyword bringen, damit es eine Chance auf ein Ranking bekommt bei … grusel:

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