Lernprozesse

Lernprozesse

– du verspürst die Maschinen unzufrieden sein, weil du ihren Bestimmungen nicht entsprichst. Du bleibst misstrauisch

Misstrauen hemmt – verhindert deinen Erfolg – im realen Leben warst du vor dem Hintergrund deiner Biografie, quasi aufs dem Nichts kommend, erfolgreicher. Im Internet bleibst du Chiffre, und setzt du dich etwas länger dem aus, wirst du kartographierbar, erzeugen sie von dir Psychogramme. Auf zum nächsten.

Maschinen – warum ihnen Eigenschaften zuordnen.

Während sie an der Küste Kaliforniens surfen, liest du Bernhard. Ein Auseinanderdriften von Kulturabsichten.

All das steht auf dem Spiel – ein Like für dich.

Fass dich kurz, heißt es. Die Maschine aber will mehr als 600 Worte über eine banale Einsicht. Es sollen weitere 400 Worte entstehen für etwas, was so wirkt, als spreche es von Lernprozessen. Inzwischen sind die Rezipienten mit Überschrift und Subtitel mehr als hinreichend bedient. Und weg.

Schreib deine Buchhalterprosa und kollidiere mit der Zeit. Die dir genommen wird, ausgetauscht, umgewälzt und ersetzt durch das, was Rüdiger Launen nennt. Sie geben es ihm zurück. Seine Launen. Wenn er da jede Nacht vor sich hintrollt. Maschinen die schwirren, verwirren und irren.

Ein Bild fehlt, sagt die Maschine.

Lernprozesse

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